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Starkregenereignisse häufen sich -THW Lohne intensiviert

Ausbildung Tief Bernd sorgte vor zwei Jahren für den größten Einsatz in der Geschichte des THW. Mehr als 15.000 Kräfte des THW waren damals in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tätig. Lohner Einsatzkräfte waren dort teilweise mehrere Male und über Wochen im Einsatz.

Ausbildung Tief Bernd sorgte vor zwei Jahren für den größten Einsatz in der Geschichte des THW. Mehr als 15.000 Kräfte des THW waren damals in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tätig. Lohner Einsatzkräfte waren dort teilweise mehrere Male und über Wochen im Einsatz. Auch in unserer Region haben zuletzt Starkregenereignisse zugenommen. Grund genug, die Ausbildung in diesem Bereich zu intensivieren. 

So trafen sich die Mitglieder des THW Ortsverbände Lohne am vergangenen Wochenende zu einer zweitägigen Ausbildungsveranstaltung. 

Am Freitagabend wurde der Fokus auf den Umgang mit Gefahren gelegt. Physikalische Kräfte, die durch Wasser auf ein Gebäude einwirken, wurde. ebenfalls erläutert. So kann es sinnvoll sein, einen Keller im Vorfeld eines Hochwassers mit sauberem Wasser zu fluten, bevor dies durch Wasser von außen geschieht. Ansteigendes Grundwasser führt zudem zu Auftriebskräften am Gebäude. Einsatzkräfte können hier in Absprache mit dem Eigentümer mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern. Auf entstehende Gesundheitsgefahren bei Rückstau von Abwässern ins Gebäude wurde eindringlich hingewiesen. Der Umgang mit Spontanhelfenden und daraus resultierende Herausforderungen wurde genauso besprochen, wie vorbeugende Schutzmaßnahmen, die jeder Hauseigentümer selbst relativ kostengünstig vornehmen kann. 

Am Samstag lag der Schwerpunkt neben technischen und physikalischen Zusammenhängen am Deich auf Lösungsvorschlägen im logistischen Bereich. Die effiziente Befüllung, Palletierung und der Transport von Sandsäcken standen hier im Mittelpunkt. Verschiedene Maßnahmen zur Abwendung von Deichbrüchen wurden trainiert. Ausbildungsinhalte waren hier u. a. die Verhinderung der inneren und äußeren Erosion am und im Deichkörper.


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